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Jugend[widerstands]museum

Das Jugend[widerstands]museum, in der Friedrichshainer Galiläakirche, wurde 2008 auf Initiative des ehemaligen Jugenddiakons Lorenz Postler gegründet. Ziel der Initiative war oppositionelles Verhalten von Jugendlichen in möglichst vielen Facetten darzustellen. Zudem ist die Galiläakirche selbst ein authentischer Ort aktiven Widerstandes, so wirkte hier in der Zeit des Nationalsozialismus der Pfarrer der bekennenden Kirche Eugen Senger und in der DDR bot die offene Jugendarbeit von Pfarrer Gerhard Cyrus insbesondere auch Punks die Möglichkeit, sich zu treffen.

Neben zwei Dauerausstellungen „Herr Keuner sagt nein“ zum Jugendwiderstand im Nationalsozialismus und „Wartet nicht auf bess're Zeiten“ zum Jugendwiderstand in der DDR zeigt das Museum Wechselausstellungen zu weiteren Themen und bietet mit seiner Bühne die Möglichkeit für Konzerte, Lesungen, und andere Veranstaltungsformen.